Deutschland – Afrika
Seit ihrer Ernennung im Jahr 2017 zur Botschafterin im Rahmen des globalen Projekts „Conakry – Weltbuchhauptstadt“ engagiert sich Botschafterin Odette Mezeme Caldwell für die Förderung von Bildung, Lesekultur und Chancengleichheit.
Als Präsidentin der internationalen Organisation MVFPoor.(My Voice for the Poor).eV mit Sitz in Deutschland setzt sie sich gemeinsam mit ihren Partnern dafür ein, den Zugang zu hochwertiger Bildung zu verbessern und insbesondere benachteiligten Kindern und Jugendlichen neue Zukunftsperspektiven zu eröffnen.
Im Mittelpunkt ihrer internationalen Mission stehen die Unterstützung von Bildungseinrichtungen, die Bereitstellung von Büchern und Schulmaterialien sowie die Förderung von Lesekompetenz und beruflicher Qualifizierung.
Nach ihrer europäischen Präsentation ihrer internationalen Vision setzt Botschafterin Odette Mezeme Caldwell ihr Engagement nun erneut auf dem afrikanischen Kontinent fort.
Ziel dieser Reise ist es, bestehende Bildungsprogramme zu begleiten, Schulen zu unterstützen und gemeinsam mit lokalen Partnern nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen im Bildungsbereich zu entwickeln.
Bildung als Schlüssel für Entwicklung und Chancengleichheit
Für Botschafterin Odette Mezeme Caldwell ist Bildung einer der wichtigsten Grundpfeiler einer gerechteren und friedlicheren Welt.
„Jedes Kind ist wertvoll. Jedes Kind verdient die Chance, zu lernen, seine Talente zu entfalten und seine Zukunft selbst zu gestalten.“
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Förderung des Lesens. Im Rahmen eines Bildungsprogramms in Guinea wurden innerhalb eines Jahres mehr als 44 Bibliotheken geschaffen, die heute wichtige Orte des Lernens und des Austauschs sind.
Diese Bibliotheken ermöglichen Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Büchern, Wissen und Bildungsangeboten. Sie dienen als Räume, in denen junge Menschen lesen, recherchieren, lernen und sich auf ihre Zukunft vorbereiten können.
Während ihrer aktuellen Reise besucht Botschafterin Odette Mezeme Caldwell diese Einrichtungen, um ihre Entwicklung zu begleiten, die Wirkung der Programme zu überprüfen und weitere Verbesserungen umzusetzen.
Stärkung von Jugendlichen und Lehrkräften
Neben der Unterstützung der Schülerinnen und Schüler setzt sich die Organisation auch für die Weiterbildung von Lehrkräften ein.
Durch Fortbildungsprogramme, moderne pädagogische Methoden und den Austausch von Wissen sollen Lehrerinnen und Lehrer gestärkt werden, um die Qualität der Bildung nachhaltig zu verbessern.
Botschafterin Odette Mezeme Caldwell betont:
„Wenn wir jungen Menschen Wissen, Fähigkeiten und die notwendigen Werkzeuge geben, ermöglichen wir ihnen, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.“
Sie ruft Jugendliche dazu auf, trotz Schwierigkeiten niemals aufzugeben:
„Wenn ihr aus einem Misserfolg eine Lektion gelernt habt, dann war es kein Misserfolg. Beharrlichkeit und Resilienz führen euch zum Erfolg.“
Innovation und Zukunftskompetenzen
Ein weiterer Schwerpunkt der Mission ist die Vorbereitung junger Menschen auf die Herausforderungen der digitalen Zukunft.
Die internationale Organisation MVFPoor.(My Voice for the Poor).eV unterstützt Programme in den Bereichen Digitalisierung, Innovation, Kreativität, künstliche Intelligenz und Mehrsprachigkeit, damit Jugendliche die Kompetenzen erwerben, die für die Berufe von morgen erforderlich sind.
„Die Welt braucht die Talente, Ideen und Fähigkeiten der jungen Generation. Unsere Aufgabe ist es, ihnen die Werkzeuge zu geben, damit sie ihre Zukunft gestalten können.“
Ein gemeinsames Engagement für Bildung für alle
Botschafterin Odette Mezeme Caldwell ruft Regierungen, internationale Institutionen, Organisationen und Partner weltweit dazu auf, gemeinsam in Bildung zu investieren.
Ihr Ziel bleibt klar: jedem Kind unabhängig von Herkunft oder sozialer Situation den Zugang zu einer hochwertigen Bildung zu ermöglichen.
„Wissen befreit. Bücher öffnen Türen. Bildung verändert Leben.“
Mit ihrer internationalen Bildungsmission setzt Botschafterin Odette Mezeme Caldwell ihr Engagement fort, um Kindern und Jugendlichen bessere Chancen zu geben und gemeinsam mit ihren Partnern eine gerechtere, wissensbasierte und nachhaltige Zukunft aufzubauen.
Hunderttausende Bücher sowie weitere Schulmaterialien wurden erfolgreich an Schulen in verschiedenen Regionen ausgeliefert. Die Freude bei den Schulleitungen, Lehrkräften und Eltern ist groß, denn die dringend benötigten Spenden waren bereits seit längerer Zeit angekündigt und wurden mit großer Erwartung entgegengenommen.
Auch wenn Frau Odette Mezeme Caldwell aufgrund ihrer politischen Verpflichtungen in Europa derzeit nicht persönlich vor Ort sein kann,
für soziale Gerechtigkeit, für die politische Mitte und für Menschen mit geringem Einkommen
ist die Verteilung der Hilfsgüter sichergestellt. Das engagierte Team vor Ort setzt alles daran, die Materialien schnell und zuverlässig an möglichst viele Schülerinnen und Schüler weiterzugeben, damit diese bestmöglich davon profitieren.
Pressekontakt
Unser Verein baut unter der Schirmherrschaft der UNESCO eine Bibliothek in Kindia, Guinea. Die Grundsteinlegung hierfür war im Oktober 2018.
In dieser Bibliothek werden nicht nur Bücher verliehen und Sprachkurse angeboten. In dieser Bibliothek werden auch weitere Fortbildungskurse angeboten: Es wird den Jugendlichen und den Erwachsenen die Möglichkeit geboten,
kostenlos den Schulabschluss nachzuholen, für die Mädchen und die Frauen werden gezielte Informationsveranstaltungen angeboten:
Auch wollen wir – wie in europäischen Bibliotheken üblich -
für sauberes Trinkwasser, Stromversorgung und Internetanschluss sorgen. Angesichts dessen, dass bislang vor Ort keine Trinkwasserversorgung gegeben ist, ist dieses eine besondere Herausforderung. Dafür benötigen wir finanzielle Spenden und Zuwendungen.
Langfristig ist geplant, an die Bibliothek ein entsprechendes Gesundheitszentrum einzurichten.

Stadtsparkasse Düsseldorf
IBAN DE 78 3005 0110 1007 7665 36
BIC DUSSDEDDXXX
Stichwort: Kindia

Wer die Migrationsprobleme beheben will, muss die Lebensverhältnisse in Afrika verbessern. Dazu gehört Essen, Trinkwasser, Schule, Bibliothek, berufliche Tätigkeiten, Kunst und Musik. In Kindia wird jetzt mit deutschen Spendengeldern eine DEUTSCHE BIBLIOTHEK ins Leben gerufen.
Wir haben uns mit dem Literaturbüro NRW e. V., Leiterin Frau Maren Jungclaus, Bismarckstr. 90, 40210 Düsseldorf, sowie mit dem Bibliothekverband eines der ärmsten Länder der Erde angenommen:
Wir bauen unter der Schirmherrschaft der UNESCO eine Bibliothek in Kindia, Guinea, Westafrika. Hierbei haben wir die vollständige Unterstützung der zuständigen Gouverneurin, die für diesen Zweck ein Joint Venture mit unserem Verein geschlossen hat. Im Oktober 2018 war bereits die Grundsteinlegung.
Dort in der Bibliothek werden nicht nur Bücher zum Lesen zur Verfügung gestellt, sondern auch Kurse angeboten für Kinder und Erwachsene, damit sie den Schulabschluss nachholen und bessere Berufsaussichten haben. Außerdem soll Gelegenheit gegeben werden, musikalische und künstlerische Talente zu entdecken und entwickeln. Nur mit Bildung sind Kinder weniger anfällig für radikale Seelenfänger.
Da die Mädchen ohne weitere Ausbildung bereits ab 13 Jahren verheiratet werden, benötigen diese Kurse: Säuglingspflege, Hauswirtschaft (Kochen, Backen, Nähen, Schneidern, Hygiene). Hinzu kommen Maßnahmen zur beruflichen Fortbildung, zur Nutzung das Internet, zur Vorbeugung gegen Aids und andere Geschlechtskrankheiten.

Der Schulbesuch in Guinea kostet i. d. R. Schulgeld. Deswegen können sich viele arme Kinder keinen Schulbesuch leisten. Wir wollen den Kindern aber an diesem Standort den Schulbesuch kostenlos ermöglichen – wie den Deutschen Kindern in Deutschland auch -, und Ihnen dabei auch sauberes Trinkwasser und etwas zu essen organisieren. Wir kooperieren hierbei über die Deutsche Botschaft in Conakry mit dem Goethe – Institut und der GIZ. Dazu müssen wir auch für elektrische Energie sorgen. Die große Mehrheit der Haushalte hat keinen Strom; nach Einbruch der Dunkelheit ist kein Licht im Haus. Lernen oder Lesen zu Hause ist unmöglich. Die Straße ist dann abends Spielplatz und Schule des Lebens.
Kindia hat ca. 200.000 Einwohner. Einer der Hauptgründe für die Armut ist der Mangel an Trinkwasser. Die Frauen und Kinder sind mehr als den halben Tag damit beschäftigt, Wasser aus einem Fluss oder einem stehenden Gewässer zu holen, abzukochen und für das Essen oder die Wäsche aufzubereiten. Daher wollen wir gleichzeitig mit der Bibliothek eine Gelegenheit schaffen, vor Ort sauberes Trinkwasser zu haben. Sobald die Bibliothek steht und die Trinkwassererzeugung funktioniert, wollen wir ein kleines Gesundheitszentrum organisieren, damit es im Ort eine medizinische Grundversorgung gibt.