Hilfe für  obdachlose Immigranten auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie in Paris

My Voice for the Poor e. V.  hat im Wert  über 14.000 Euro Spendenmaterial an obdachlose Immigraten verteilt – direkt vor Ort in Paris – Porte de la Chapelle -  dem  Hotspot der obdachlosen Flüchtlinge. Dies ist ein Beispiel für gelebte Solidarität zwischen Deutschland und Frankreich!

Wie ein Lauffeuer hat sich unsere Ankunft herumgesprochen, bis nach unseren Schätzungen die unglaubliche Zahl von ca. 3000 Menschen zu uns gekommen ist und mit herzlicher Dankbarkeit und Freude unsere Spenden entgegennahmen.

Mit Entsetzen ist uns aufgefallen, dass fast die Hälfte (ca. 40 %) der Empfänger dort Kinder waren. Das bedeutet, dass hier eine sehr hohe Zahl von Menschen heranwächst, die in dieser Situation als Obdachlose keine oder kaum Chancen haben, eine Schule zu besuchen, geschweige denn, eine Ausbildung oder einen Beruf zu bekommen!

An dieser Stelle muss die Unterstützung ansetzen. Diese Kinder benötigen dringend Zugang zu Schulen und Möglichkeiten, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Nur so führt der Weg aus der Armut und sozialen Isolation  heraus.
Gleiches gilt natürlich auch für die erwachsenen  Immigranten, damit diese nicht der Lohnsklaverei und Ausbeutung als Hilfsarbeiter zum Opfer fallen. Für beide Gruppen gilt als unabdingbare Voraussetzung, die Landessprache zu erlernen.

Wir erinnern uns an die Geschichte an die großen Flüchtlingswellen nach dem Zweiten Weltkrieg. Hier haben die Menschen zusammengehalten. Wir sollten dieses heute wieder tun.

Die Frage, warum eine Hilfsorganisation aus Deutschland in Frankreich aktiv ist, ist leicht zu beantworten: Viele dieser Menschen hier in Paris kommen aus Osteuropa, über Deutschland und aus arabischsprachigen Ländern. Somit ist das kein 'französisches' Problem, sondern ein europäisches Problem. In unserem Fall waren ein großer Teil dieser Menschen deutschsprachig und konnten kaum Französisch. Den meisten Menschen ist gar nicht bewusst, dass viele obdachlose Flüchtlingen auf der Suche nach Arbeit durch Europa "wandern“.

Die Menschen dürfen nicht vergessen, dass es nach dem zweiten Weltkrieg schon einmal eine Völkerwanderung  gab. Auch da haben die Leute zusammen gehalten. Es wäre sehr gut, wenn sich  viele daran zurückerinnern würden.

Die Organisation setzt sich seit Jahren u. a. für Immigranten ein. Viele Menschen mussten während der Corona-Situation  lernen, wie die Armen zu leben. Danach entwickelt sich mehr Respekt für die obdachlosen Immigranten und Flüchtlinge. Kein Mensch verlässt freiwillig seine Heimat, um in einem anderen Land zu betteln.

Mit unserer Initiative haben wir erreicht, diesen Menschen Würde, Selbstbewusstsein und Kraft zu geben.

Unsere Botschaft an die  Politiker:  Es muss einen Dialog geben, um eine Lösung zu finden. Man muss  deren Heimat verbessern, wenn man erreichen will, dass die Flüchtlinge in ihrem Land bleiben. Die Politik darf nicht erst dann reagieren, wenn ein einzelner Fall zum Mainstream geworden ist. Es ist eine Schande für Europa, dass man die Flüchtlinge teilweise ertrinken lässt.
Europa soll Engagement übernehmen. Es gibt bereits verletzte Kinder und Frauen. Sie sollten lieber in der Schule sein, als im Meer zu schwimmen.


Wir freuen uns über jede Spende.
Spendenkonto:
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE33 3702 0500 0001 7888 00



Eine Welt – Entwicklungsperspektiven für Afrika und Europa

Sowohl Europa als auch Afrika werden in den nächsten Jahrzehnten grundsätzliche Veränderungen erleben. Die Zukunft des wirtschaftlichen Systems wie auch der politische Zusammenhalt sind hier wie dort unsicher.

Herausforderungen wie eine stark zunehmende Digitalisierung, Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels, Fluchtbewegungen und Entwicklung von Arbeitsmärkten stellen sich auf beiden Kontinenten.

Die Konferenz möchte das zukünftige Verhältnis von Europa und Afrika in den Fokus rücken. Wie kann eine faire und nachhaltige gemeinsame Politik gelingen?

Mit Impulsen, Diskussionen und Workshops wird die Konferenz auf die zukünftige Nachbarschaft der Kontinente blicken.

Dabei kommen Referent*innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu Wort, zum Beispiel

 

  • Dr. Claude Kabemba, Direktor von Southern Africa Resource Watch aus Südafrika
  • Bienvenue Angui, Geschäftsführerin der Mittelstand Alliance Africa
  • Stefanie Hilt, Seenotretterin bei Sea Watch
  • Odette Mezeme Caldwell, UNESCO-Botschafterin Hauptstadt des Buches 2017 (Conakry/ Guinea)
  • Dr. Christine Hackenesch, Dt. Institut für Entwicklungspolitik
  • Dr. Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender d. Verbandes Entwicklungspolitik u. Humanitäre Hilfe

 


AFRIKA

Ewiger Verlierer oder Weltmacht von morgen?

 

Montag 26.11.2018

IBZ Bielefeld

Teutoburger Str. 106

33607 Bielefeld

www.ibz-bielefeld.de



Meine Stimme für die Armen in Ägypten

Eine Vertreterin der Germany Help International Organization (Mvfpoor) aus China, Frau EPEZAGNE RUTH Ingeunieur Telecomunication China, Europa Afrika wurde ausgewählt, um meine Stimme für die Armen in Ägypten beim Weltjugendforum 2018 unter dem Hospiz des Präsidenten in Ägypten zu vertreten.

Sie traf sich mit vielen herausragenden Menschen, darunter dem ägyptischen Präsidenten, dem ehemaligen französischen Minister, dem Kabinettssekretär des Ministeriums für Jugend- und Genderfragen des öffentlichen Dienstes aus Kenia und zuletzt dem Minister für Jugendliche in Ruanda.

Es wurde viel über Jugendentwicklung, die Schaffung von Arbeitsplätzen und gute Führungsfähigkeiten diskutiert. Auch viele Ideen, wie man häusliche Gewalt stoppen und weiblichem Kind Zugang zu Bildung verschaffen kann.

Während des Gipfels sprach der ägyptische Präsident darüber

Initiativen zur Lösung der Einwanderungsprobleme von Afrika nach Europa.

Das Einwanderungsproblem Es war ein sehr nützliches Treffen mit Prof. Margaret Kobia, der Kabinettssekretärin des Ministeriums für Jugend- und Genderangelegenheiten des öffentlichen Dienstes aus Kenia, und Rosemary Mbabazi, der Ministerin für Jugend Rwanda. Beide Minister waren sehr daran interessiert, Fragen des Aufbaus von Jugendfähigkeiten, der Schaffung von Arbeitsplätzen und guter Führung zu diskutieren.

Zu guter Letzt habe ich mit Nicole Ameline, der ehemaligen französischen Gleichstellungsministerin, Laurence Pais, der Generalsekretärin der Union für den Mittelmeerraum, und Dr. Harbeen Arora, der weltweiten Vorsitzenden des Frauenwirtschaftsforums, diskutiert, um Lösungen für die Ungleichheit der Geschlechter zu entwickeln . Wir haben Ideen gesammelt, wie Frauenmissbrauch verhindert werden kann und weiblichen Kindern Zugang zu Bildung ermöglicht wird.

Zusammenfassend konnte ich als Vertreterin für „meine Stimme für die Armen“ neue Kontakte knüpfen und auch unsere Verbindung zu Vertretern in Ägypten, Maroc und Algerien stärken.